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		<title>Rhythmus als eine Organisationsform der Prosa
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		<dc:creator>Michael Gamper
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&lt;p&gt;Ce texte a d&#233;j&#224; paru dans S. Efimova und M. Gamper (Hrsg.), Prosa Prose : Geschichte, Poetik, Theorie, Berlin/Boston, De Gruyter, 2021. Nous remercions Michael Gamper ainsi que les &#233;ditions De Gruyter de nous avoir donn&#233; l'autorisation de le reproduire sur RHUTHMOS. Am 13. Juli 1876 schreibt Theodor Storm an Wolfgang Petersen und reagiert in seinem Brief auf dessen Kritik an seiner Erz&#228;hlung Aquis Submersus : &#8222;Ich bin sonst immer ziemlich besorgt, nicht in Versr[h]ythmus zu verfallen, und (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://www.rhuthmos.eu/spip.php?rubrique28" rel="directory"&gt;Po&#233;tique et &#201;tudes litt&#233;raires &#8211; GALERIE &#8211; Nouvel article
&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Ce texte a d&#233;j&#224; paru dans S. Efimova und M. Gamper (Hrsg.),&lt;/i&gt; &lt;a href=&#034;https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110729085/html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Prosa Prose : Geschichte, Poetik, Theorie&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;Berlin/Boston, De Gruyter, 2021. Nous remercions Michael Gamper ainsi que les &#233;ditions De Gruyter de nous avoir donn&#233; l'autorisation de &lt;a href=&#034;https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110729085-003/html&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;le&lt;/a&gt; reproduire sur RHUTHMOS.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;BR/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class='spip_document_5149 spip_document spip_documents spip_document_file spip_documents_left spip_document_left'&gt;
&lt;figure class=&#034;spip_doc_inner&#034;&gt;
&lt;a href='https://www.rhuthmos.eu/IMG/pdf/-107.pdf' class=&#034; spip_doc_lien&#034; title='PDF - 146.6 kio' type=&#034;application/pdf&#034;&gt;&lt;img src='https://www.rhuthmos.eu/local/cache-vignettes/L64xH64/pdf-b8aed.svg?1772797221' width='64' height='64' alt='' /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Am 13. Juli 1876 schreibt Theodor Storm an Wolfgang Petersen und reagiert in seinem Brief auf dessen Kritik an seiner Erz&#228;hlung Aquis Submersus : &#8222;Ich bin sonst immer ziemlich besorgt, nicht in Versr[h]ythmus zu verfallen, und sehe die Sachen speziell darauf nach. M&#246;glich, da&#223; ich die&#223; Mal weniger vorsichtig gewesen bin. Ich werde bei der Correctur mein Augenmerk darauf richten, [&#8230;].&#8220; Einen Tag sp&#228;ter schreibt er dann weiter : &#8222;Mit den angemerkten R[h]ythmusstellen haben Sie sehr recht ; ich &#228;ndre auch schon und gehe das Ganze darauf durch. Es wird meistens in den Gespr&#228;chen stecken. &#8211; Leider sehe ich eben, es steckt anderswo, und liegt somit noch eine b&#246;se Arbeit vor mir.&#8220;1 In der Tat &#228;nderte Storm in den Korrekturfahnen gegen&#252;ber der im April 1876 fertiggestellten Reinschrift zahlreiche Stellen vorwiegend in der Figurenrede, um eine jambische Alternation zu vermeiden. So korrigierte er, um eine Stelle aus dem Schlussteil der Erz&#228;hlung willk&#252;rlich herauszugreifen, &#8222;er hat es selber mir erz&#228;hlet&#8220; in &#8222;er selbst hat es mir erz&#228;hlet&#8220;.2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;BR/&gt;
Was l&#228;sst sich aus diesem Sachverhalt entnehmen ? Zun&#228;chst einmal wird hier
exemplarisch die produktions&#228;sthetische Bezogenheit des Novellenschreibers auf
die Kategorie des &#8218;Rhythmus&#8216; deutlich, die sich hier entschieden gegen eine metrische
Handhabung sprachlicher Rekursivit&#228;t wendet. Storm versuchte mit einigem
Aufwand, die ihm offensichtlich unbewusst unterlaufende Angewohnheit zu unterbinden, vor allem in der Nachahmung m&#252;ndlicher Rede in regelm&#228;&#223;ige Alternation zu verfallen. Dabei wandte er sich explizit gegen den &#8222;Versr[h]ythmus&#8220;, den es beim Prosaschreiben zu vermeiden gelte. Daraus kann geschlossen werden, dass Storm rhythmische Strukturen in seinen Novellen nicht per se ausschlie&#223;en wollte, sondern blo&#223; solche, die metrischen Ursprungs sind. [...]&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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